Jagd auf Roter Oktober

Produktion

Der Produktionsablauf

 

1983

Produzent Mace Neufeld erwirbt die Rechte an einer Verfilmung

Einige Jahre später

Paramount gint grünes Licht für eine Verfilmung des Buches; Neufeld trifft sich mit Leuten der Navy, die den Filmemachern Zutritt auf verschiede U-Boote ermöglichen

September 1987

Neufeld und Drehbuchautor unternehmen eine viertägige "Kreuzfahrt" auf dem U-Boot "USS Rickove"

Anfang 1989

Alec Baldwin besucht auf Einladung der Navy die U-Boot-Basis in Groton, Connecticut. Dort lernt der Schauspieler die Trainingsmethoden der Matrosen und auch einen U-Boot-Simulator kennen; Zwei Wochen später gehen Baldwin, Scott Glenn, Anthony Peck, und Ned Vaughn an Bord der "USS Salt Lake City". Deren Skipper gibt an seine Mannschaft die Order aus, dass man Glenn wie den Kapitän des Schiffes behandeln solle; Auch Sam Neill durfte die Flotte besuchen, und fuhr mit einem U-Boot um sich mit den Bedingungen vertraut zu machen, unter denen seine Filmfigur arbeitet und lebt Kurz vor Drehbeginn entscheiden die Filmemacher, für die Besatzung der "USS Dallas" echte U-Boot-Matrosen zu nehmenFür die sowjetischen Besatzungen will der Regisseur McTiernan Schauspieler mit slawischen Gesichtszügen. Deshalb werden hierfür Darsteller aus Europa und Russland engagiert

3. April 1989

Die Dreharbeiten beginnen in den Paramount Studios

 

Ausstattung/Mechanische Tricks

 

Um das Innere eines U-Bootes, wie z.B. ein Periskop oder einen Navigationstisch, perfekt nachbauen zu können, erhielt der Ausstatter Terence Marsh die Erlaubnis Teilbereiche von US-U-Booten zu fotografieren.

 

Aufgrund der großen Enge in einem Untersee-Boot verwarf man bald die Idee in einem echten U-Boot zu drehen, und montierte stattdessen das nachgebaute Innere der "USS Dallas" und der "Roter Oktober" auf zwei große hydraulische Platten, die eine Simulation des Seeganges erzeugen konnten! Zusätzlich wurde das russische U-Boot noch als großes Modell aus mehreren Tonnen Leichtmettall nachgebaut. Der Innenausstatter Mickey Michaels dekorierte die Innenbereiche verschiedener Schiffe der US-Marine so um, dass sie als Kabinen für die sowjetische Besatzung herhalten konnten.

 

Optische Tricks

 

Für die optischen Tricks, insbesondere für die Unterwasserszenen, konnte man mit Industrial Light & Magic einen bis dato neunfachen Oskarpreisträger gewinnen.

 

Interessanterweise war für diese Szenen kein Wasser notwendig, da es Scott Squires mit einer Kombination aus Minaturmodellen, Kunstnebel und Computergraphiken perfekt verstand ein durch das Meer fahrendes U-Boot zu simulieren! Unterwasserdetails, wie beispielsweise die Meeresfauna und die Canyons stammen zumeist komplett aus dem PC.



Toneffekte

 

Die größte Aufgabe für Cecelia Hall und George Watters bestand darin, jedem U-Boot im Film einen eigenen Klang zuzuordnen: Die "Roter Okotber" muss als Modernstes am ruhigsten sein, die "USS Dallas" ist älter und macht mehr Lärm etc.

 

Aus diesem Grund besuchte man die U-Boot-Basis in Connecticut, um Geräusche an Bord der "USS Shark" aufzuzeichnen. Diese Geräusche wurden dann in einem großen Swimmingpool verstärkt und wieder neu aufgezeichnet. Durch Änderung der Tonhöhe und -geschwindigkeit und durch das Abmischen mit anderen Geräuschen wie z.B. mit dem eines Außenbordmotors entstanden dann die gewünschten neuen und unterschiedlichen Töne. Die achtwöchige Arbeit an dem Erstellen neuer Toneffekte, Abmischen der Dialoge und Hinzufügen der Filmmusik stellte den letzten Teil der Produktion des Filmes Jagd auf Roter Oktober dar!